Kleine Anfrage zur Lagerung hochgiftiger Abfälle in der Untertagedeponie Herfa-Neurode
Aus der Vorbemerkung der Kleinen Anfrage von Angela Dorn:
Einem Bericht von rhein-main.business-on.de vom 17.02.2011 zufolge sieht der Vorsitzende der Nachbarverwaltungsgemeinschaft von Heringen im thüringischen Berka/Werra, Johannes Woth, Probleme durch einen möglichen Eintritt von Wasser in die Untertagedeponie Herfa-Neurode, wo große Mengen an hochgiftigen Abfällen eingelagert sind. Er beruft sich dabei auf Angaben eines thüringischen Ministerialbeamten. Auf der Seite von Thüringen dringe jährlich eine Menge von 50.000 Kubikmeter Wasser in das Bergwerk ein. Es gäbe unterirdische Verbindungen zwischen dem Bergwerk in Thüringen und der Deponie Herfa-Neurode sowie hessischen Abbaufeldern. Bei Gefahren durch eindringendes Wasser müssten die Abfälle ausgelagert werden und könnten dadurch Umwelt und Menschen gefährden.
Die kleine Anfrage der Abgeordneten Angela Dorn ist am 03. März 2011 als Drucksache 18/3816 beim Landtag eingegangen und wurde am 14. April 2011 beantwortet.







