Kleine Anfrage zu Möwensterben am Rhein
Aus der Vorbemerkung der kleinen Anfrage von Ursula Hammann und Angela Dorn:
Die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland berichtet, dass seit drei Jahren hunderte von Lachmöwen am Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz zu Tode gekommen sind. Laut Untersuchungen des hessischen Landeskriminalamts seien die Emulgatoren Glycerin-Monooleat und Oleamin dafür verantwortlich.
Die Substanz löst die schützende Fettschicht des Gefieders und die Vögel sterben an Unterkühlung. Verursacher wurden bisher nicht gefunden. Es wird vermutet, dass die Kontamination der Lachmöwen durch das Schwimmen auf Klärbecken verursacht werden könnte.
Die kleine Anfrage der Abgeordneten Ursula Hamman und Angela Dorn ist am 09. März 2010 beim Landtag eingegangen und wurde am 15. Juni 2010 beantwortet.







